{"id":1041,"date":"2025-11-13T09:10:20","date_gmt":"2025-11-13T09:10:20","guid":{"rendered":"https:\/\/verlorene-generation.com\/kuenstler\/ende-edgar\/"},"modified":"2026-02-13T14:18:13","modified_gmt":"2026-02-13T13:18:13","slug":"ende-edgar","status":"publish","type":"kuenstler","link":"https:\/\/verlorene-generation.com\/en\/kuenstler\/ende-edgar\/","title":{"rendered":"Ende, Edgar"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000;\">Der surrealistische K\u00fcnstler Edgar Ende wurde 1901 in Hamburg geboren. Von 1915 bis 1919 absolvierte er eine Lehre als Dekorationsmaler in Altona. Parallel dazu besuchte er von 1916 bis 1920 die Handwerker- und Kunstgewerbeschule, ebenfalls in Altona.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">1921 konnte er als Mitglied des Altonaer K\u00fcnstlervereins erste Erfolge verzeichnen. 1927 nahm er an der Ausstellung \u201eEurop\u00e4ische Kunst der Gegenwart\u201c in der Hamburger Kunsthalle teil. Im Jahr 1929 wurde sein Sohn, der sp\u00e4tere Erfolgsautor Michael Ende, in Garmisch geboren<strong>. <\/strong>Kurze Zeit sp\u00e4ter zog Edgar Ende mit seiner Frau Luise Bartholom\u00e4 und dem Sohn Michael nach M\u00fcnchen. Das k\u00fcnstlerische Umfeld mit Kollegen wie Georg Schrimpf und Josef Scharl inspirierte ihn. Er wurde Mitglied in der M\u00fcnchner Sezession. In M\u00fcnchen kam er zudem mit Giorgio de Chiricos <em>pittura metafisica<\/em> in Ber\u00fchrung. Im Jahr 1931 folgten Ausstellungen in M\u00fcnchen und Stuttgart sowie erste Ank\u00e4ufe durch Museen, die Ende internationale Aufmerksamkeit verschafften.<strong><br \/>\n<\/strong>Im Jahr 1936 wurde Ende von der Reichskulturkammer mit einem Ausstellungsverbot belegt. 1937 erfolgten die ersten Beschlagnahmungen von als entartet klassifizierten Gem\u00e4lden aus Museumsbesitz.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Bei einem britischen Fliegerangriff auf M\u00fcnchen im April 1944 wurden gro\u00dfe Teile seiner Werke vernichtet.\u00a0 Ende befand sich zu dieser Zeit an der Ostfront in Polen. 1945 geriet er in Liezen an der Enns in US-amerikanische Gefangenschaft. Nach sechs Wochen wurde er entlassen und kehrte nach M\u00fcnchen zur\u00fcck. Im selben Jahr wurde er Mitglied der M\u00fcnchner Christengemeinschaft.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Ende war zusammen mit Rudolf Schlichter, Ernst Geitlinger und Adolf Hartmann Mitbegr\u00fcnder des Berufsverbandes M\u00fcnchner K\u00fcnstler, der nach dem Krieg, 1946 genehmigt wurde. In der Nachkriegszeit erfuhr Ende einen erneuten k\u00fcnstlerischen Aufschwung: Er nahm in den Jahren 1948 und 1954 an der Biennale in Venedig teil und wurde zur Ausstellungsleitung der Gro\u00dfen M\u00fcnchner Kunstausstellung im Haus der Kunst gew\u00e4hlt. 1963 wurde er Ehrenmitglied der Akademie der Bildenden K\u00fcnste in M\u00fcnchen. 1965 verstarb er in Netterndorf bei M\u00fcnchen an einem Herzinfarkt.<\/span><\/p>","protected":false},"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"slim_seo":{"title":"Ende, Edgar - Museum der verlorenen Generation","description":"Der surrealistische K\u00fcnstler Edgar Ende wurde 1901 in Hamburg geboren. Von 1915 bis 1919 absolvierte er eine Lehre als Dekorationsmaler in Altona. Parallel dazu"}},"categories":[96],"class_list":["post-1041","kuenstler","type-kuenstler","status-publish","hentry","category-kuenstler"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/verlorene-generation.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/kuenstler\/1041","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/verlorene-generation.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/kuenstler"}],"about":[{"href":"https:\/\/verlorene-generation.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/kuenstler"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/verlorene-generation.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1041"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/verlorene-generation.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1041"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}