{"id":1176,"date":"2025-11-13T09:40:44","date_gmt":"2025-11-13T09:40:44","guid":{"rendered":"https:\/\/verlorene-generation.com\/kuenstler\/nantke-kurt\/"},"modified":"2026-01-16T09:14:29","modified_gmt":"2026-01-16T09:14:29","slug":"nantke-kurt","status":"publish","type":"kuenstler","link":"https:\/\/verlorene-generation.com\/en\/kuenstler\/nantke-kurt\/","title":{"rendered":"Nantke, Kurt"},"content":{"rendered":"<p>Kurt Nantke wurde 1900 in Eckernf\u00f6rde in Schleswig-Holstein geboren. Seine Familie zog vier Jahre nach seiner Geburt nach Barmen, wo sein Vater Paul Hermann Nantke als Architekt an der Baugewerbeschule eine Professur erhielt. Den Besuch des Realgymnasiums brach er vorzeitig ab und begann 1917 das Studium der Malerei an der Kunstgewerbeschule in Barmen bei Gustav Wieth\u00fcchter (1873\u20131946) und Ludwig Fahrenkrog (1867\u20131952). Im Jahr 1919 nahm er an der ersten Ausstellung des \u201eJungen Rheinlands\u201c in der Kunsthalle D\u00fcsseldorf teil. Bereits ein Jahr sp\u00e4ter z\u00e4hlte er zu den Mitbegr\u00fcndern der K\u00fcnstlervereinigung \u201eDie Wupper\u201c, welche 1927\/28 zum \u201eWupperkreis\u201c erweitert wurde. F\u00fcr kurze Zeit studierte Nantke in M\u00fcnchen, bevor er 1921 ein Studium am Staatlichen Bauhaus in Weimar begann. Dort studierte er bei Georg Muche (1895\u20131987). In den folgenden Jahren hielt sich Nantke viel im Ausland auf. 1925 unternahm er eine Studienreise nach Italien und besuchte Rom, Florenz, Neapel und Capri. Zwei Jahre sp\u00e4ter zog es den K\u00fcnstler nach Paris und 1929 auch in die Bretagne. Nach der Machtergreifung beschlagnahmten die Nationalsozialist:innen 1938 drei Gem\u00e4lde aus der Ausstellung des \u201eBarmer Kunstvereins\u201c und bis 1945 zwei weitere Werke. Nantke erhielt zudem Mal- und Ausstellungsverbot. Im Jahr 1963 wurde ihm die Richard-Reiche-Plakette durch die \u201eBergische Kunstgenossenschaft\u201c verliehen und er lebte als freischaffender K\u00fcnstler in Wuppertal.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>LITERATURAUSWAHL:<\/p>\n<p>-Rainer Zimmermann, Expressiver Realismus. Malerei der verschollenen Generation, M\u00fcnchen 1994, S. 421\u2013422<\/p>\n<p>-Am Anfang: Das junge Rheinland. Zur Kunst- und Zeitge[1]schichte einer Region 1918\u20131945, hg. von Ulrich Krempel (Ausst.-Kat. St\u00e4dtische Kunsthalle D\u00fcsseldorf), Hamburg 1985, S. 335<\/p>\n<p>-Kurt Nantke, hg. vom Von der Heydt-Museum Wuppertal (Ausst.-Kat. Von der Heydt Museum Wuppertal), Wuppertal 1975<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"slim_seo":{"title":"Nantke, Kurt - Museum der verlorenen Generation","description":"Kurt Nantke wurde 1900 in Eckernf\u00f6rde in Schleswig-Holstein geboren. Seine Familie zog vier Jahre nach seiner Geburt nach Barmen, wo sein Vater Paul Hermann Nan"}},"categories":[96],"class_list":["post-1176","kuenstler","type-kuenstler","status-publish","hentry","category-kuenstler"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/verlorene-generation.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/kuenstler\/1176","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/verlorene-generation.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/kuenstler"}],"about":[{"href":"https:\/\/verlorene-generation.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/kuenstler"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/verlorene-generation.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1176"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/verlorene-generation.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1176"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}