{"id":1180,"date":"2025-11-13T09:40:44","date_gmt":"2025-11-13T09:40:44","guid":{"rendered":"https:\/\/verlorene-generation.com\/kuenstler\/nungesser-alfred\/"},"modified":"2026-01-16T10:40:56","modified_gmt":"2026-01-16T10:40:56","slug":"nungesser-alfred","status":"publish","type":"kuenstler","link":"https:\/\/verlorene-generation.com\/en\/kuenstler\/nungesser-alfred\/","title":{"rendered":"Nungesser, Alfred"},"content":{"rendered":"<p>Alfred Nungesser wurde 1903 in Offenbach in Hessen geboren. Er begann ab 1924 mit dem Kunststudium an der Frankfurter Kunstschule (auch \u201eSt\u00e4delschule\u201c). Die ersten beiden Jahre studierte Nungesser bei Johann Vinzenz Cissarz. Er konnte sein Talent schon im ersten Studienjahr mit seiner Beteiligung an der \u201e1. Ausstellung der Kunstgewerbeschule\u201c 1925 unter Beweis stellen. Im folgenden Studienjahr w\u00e4hlte der damalige Direktor Fritz Wichert Alfred Nungesser 1926 als Sch\u00fcler f\u00fcr Beckmanns Meisterklasse aus. Der Unterricht bei Beckmann regte ein neues kreatives Potenzial bei Nungesser an, und er sch\u00e4tzte die besondere Aufmerksamkeit des Lehrers, der sich sehr genau mit jeder einzelnen Arbeit seiner Klasse auseinandersetzte. Trotzdem f\u00fchlte er sich bei Beckmann nicht richtig aufgehoben, da er insbesondere mit den mangelnden Erl\u00e4uterungen des Lehrers unzufrieden war. Nach nur einem Jahr in der Meisterklasse verlie\u00df Nungesser 1927 die St\u00e4delschule und bedauerte sp\u00e4ter, nicht l\u00e4nger geblieben zu sein. Zur Erweiterung seiner Kenntnisse wechselte er an die Offenbacher Kunstgewerbeschule, wo er bei Richard Throll und Rudolf Koch studierte. Danach besuchte er 1928 die K\u00f6nigliche Kunstschule in Berlin. Auf das Dr\u00e4ngen seiner Eltern nach einer sicheren Berufsgrundlage machte er in der Hauptstadt eine Ausbildung zum Kunsterzieher. Seine Berliner Jahre von 1928 bis 1931 pr\u00e4gten ihn k\u00fcnstlerisch entscheidend. Ab 1932 begann er ein Studium der Biologie, f\u00fcr das er wieder nach Frankfurt zur\u00fcckkehrte. F\u00fcr die Zeit ab 1933 gab es nur wenige Angaben \u00fcber sein k\u00fcnstlerisches Schaffen. Nach seinem Abschluss war Nungesser ab 1936 bis zu seiner Pensionierung 1962 Kunsterzieher am Gymnasium Philippinum in Weilburg an der Lahn. Nach dem Krieg war seine Arbeit durch seine Kriegserlebnisse von Nachdenklichkeit und Niedergeschlagenheit gepr\u00e4gt. 1980, drei Jahre vor seinem Tod, wurden zwei seiner Werke in der Ausstellung \u201eMax Beckmanns Frankfurter Sch\u00fcler 1925-1933\u201c des Karmeliterklosters in Frankfurt am Main gezeigt. Er verstarb 1983 in Dreieich im Landkreis Offenbach.<\/p>","protected":false},"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"slim_seo":{"title":"Nungesser, Alfred - Museum der verlorenen Generation","description":"Alfred Nungesser wurde 1903 in Offenbach in Hessen geboren. Er begann ab 1924 mit dem Kunststudium an der Frankfurter Kunstschule (auch \u201eSt\u00e4delschule\u201c). Die ers"}},"categories":[96],"class_list":["post-1180","kuenstler","type-kuenstler","status-publish","hentry","category-kuenstler"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/verlorene-generation.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/kuenstler\/1180","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/verlorene-generation.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/kuenstler"}],"about":[{"href":"https:\/\/verlorene-generation.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/kuenstler"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/verlorene-generation.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1180"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/verlorene-generation.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1180"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}