{"id":1202,"date":"2025-11-13T09:46:20","date_gmt":"2025-11-13T09:46:20","guid":{"rendered":"https:\/\/verlorene-generation.com\/kuenstler\/ronget-bohm-elisabeth\/"},"modified":"2026-01-16T15:20:28","modified_gmt":"2026-01-16T15:20:28","slug":"ronget-bohm-elisabeth","status":"publish","type":"kuenstler","link":"https:\/\/verlorene-generation.com\/en\/kuenstler\/ronget-bohm-elisabeth\/","title":{"rendered":"Ronget-Bohm, Elisabeth"},"content":{"rendered":"<p>\u00dcber Elisabeth (Liesbeth) Ronget-Bohm gibt es nur wenige Angaben. Insbesondere ihre Lebensdaten werden unterschiedlich angegeben. Als Tochter des Geheimen Justizrates Salomon Bohm (1860\u20131942) und seiner Frau Margarete, geborene Spanier (1876\u20131943), wurde die K\u00fcnstlerin in Konitz (heute Chojnice, Polen) im damaligen Westpreu\u00dfen in eine j\u00fcdische Familie geboren. Bohm wuchs in Hannover auf. Bereits in jungen Jahren zeigte sich ihre k\u00fcnstlerische Begabung, und ihre Eltern schickten sie daher zur Ausbildung an die Akademie der bildenden K\u00fcnste nach Wien. Anschlie\u00dfend ging sie nach Berlin. Danach studierte sie am Bauhaus in Weimar, bevor sie 1926 wieder nach Berlin zog. Dort lernte sie K\u00fcnstler:innen der \u201eNovembergruppe\u201c und Arbeiten des \u201eBlauen Reiters\u201c kennen. Der Kubismus \u00fcbte nachhaltigen Einfluss auf ihre Kunst aus. Sie begann, ihre Bilder in Restaurants und Buchl\u00e4den auszustellen und konnte einige verkaufen.<\/p>\n<p>Die politischen Verh\u00e4ltnisse in Deutschland zwangen sie, 1931 nach Paris zu gehen. Dort studierte sie an der Acad\u00e9mie de la Grande Chaumi\u00e8re. Um Geld zu verdienen, arbeitete sie erfolgreich im Bereich der Angewandten Kunst und entwarf Stoffe sowie Werbeplakate f\u00fcr franz\u00f6sische Modeh\u00e4user. In Paris begegnete sie auch dem Mediziner Paul (Georges?) Ronget, den sie heiratete. Dieser machte sie mit Andr\u00e9 Lhote (1885\u20131962) bekannt, in dessen Atelier sie die Arbeiten von Paul C\u00e9zanne (1839\u20131906) kennenlernte.<\/p>\n<p>Im Jahr 1934 stellte Ronget-Bohm mit Lhote im Salon d\u2019Automne aus. Es folgte eine Reihe weiterer Ausstellungen. Nach der deutschen Okkupation von Paris zog sie sich 1941 in die Provence zur\u00fcck. Ihre Eltern wurden nach Theresienstadt deportiert, wo sie 1942 und 1943 im Ghetto umgebracht wurden. Ronget-Bohm beteiligte sich nach dem Krieg wieder an Ausstellungen in Paris, wie 1946 im Salon des Ind\u00e9pendants, 1953 im Salon des R\u00e9alit\u00e9s Nouvelles und 1956 im Salon des Surind\u00e9pendants.<\/p>","protected":false},"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"slim_seo":{"title":"Ronget-Bohm, Elisabeth - Museum der verlorenen Generation","description":"\u00dcber Elisabeth (Liesbeth) Ronget-Bohm gibt es nur wenige Angaben. Insbesondere ihre Lebensdaten werden unterschiedlich angegeben. Als Tochter des Geheimen Justi"}},"categories":[96],"class_list":["post-1202","kuenstler","type-kuenstler","status-publish","hentry","category-kuenstler"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/verlorene-generation.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/kuenstler\/1202","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/verlorene-generation.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/kuenstler"}],"about":[{"href":"https:\/\/verlorene-generation.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/kuenstler"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/verlorene-generation.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1202"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/verlorene-generation.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1202"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}