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2021 0491A

Künstler

2021 0491A

Demut

|

o.D.

Oppler, Alexander

1869

Hannover (DEU)

-

1937

Berlin (DEU)

Als Sohn einer großbürgerlichen jüdischen Familie entschied sich Alexander Oppler bereits früh, Künstler zu werden. Unter dem Namen „Alex Oppler“ schrieb er sich im Wintersemester 1888 an der Akademie der Bildenden Künste in München ein und besuchte dort die Bildhauerklasse.

Bald darauf wurde er Mitglied in der „Münchner“ und der „Berliner Sezession“, letztere wurde von seinem Bruder Ernst mitbegründet, welcher im Jahr 1905 neben Lovis Corinth (1858–1925) Jurymitglied war. Zu Opplers bekanntesten Werken zählen eine Porträtbüste des französischen Malers André Derain sowie sein Lebenswerk, ein Brunnen am Olivaer Platz in Berlin. Letzterer wurde von den Nationalsozialist:innen im Zuge der Enteignungs- und Vernichtungspolitik zerstört. Später wurden auch Skulpturen auf den Grabstätten seines Bruders Ernst Oppler, seiner Ehefrau Alice sowie auf der für ihn selbst vorgesehenen Grabstätte entfernt.

Im Zweiten Weltkrieg wurden zahlreiche Kunstgegenstände wie Bronzeplastiken, Denkmäler, Schmuck oder Kirchenturmglocken aus Metall beschlagnahmt oder von der Bevölkerung als „Metallspende“ gesammelt und zu Kriegsmaterial eingeschmolzen. Nur noch wenige Metallskulpturen sind aus dieser Zeit erhalten geblieben, darunter auch die Bronze Demut aus der Sammlung Böhme, welche sich bislang in Privatbesitz befand.

Werke

Demut

Bronze;Bronze

63 cm

Museum Kunst der Verlorenen Generation

Prof. Dr. Heinz R. Böhme gemeinnützige Stiftung
Sigmund-Haffner-Gasse 12/1. Stock
5020 Salzburg, Austria
T +43 662 276231‬
E museum@verlorene-generation.com

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