Skip to Content
Museum logo de web
2021 0372D

Künstler

2021 0372D

Porträt von Otto Müller (1874‒1930), Trude Willner, Selbstporträt und einer unbekannten Person

|

1961

Rodewald, Lisa

1895

Breslau (POL)

-

1979

Cooperstown (USA)

Als Tochter einer katholischen Mutter und eines jüdischen Vaters begann Lisa Rodewald 1914 ihr Studium an der Königlichen Kunstakademie in Breslau. Hier lernte sie unter anderem bei Otto Müller (1874-1930), einem Vertreter der Künstlerbewegung „Die Brücke“. Rodewald begann mit Öl- und Aquarellmalerei, wechselte aber später zur Stickerei und Nadelmalerei.

Gemeinsam mit ihrem Sohn Claude gelang ihr 1936 die Flucht aus Deutschland nach England. Heute ist die Künstlerin vor allem für ihre Stickereien sowie Textilbilder, die sog. „Needle Paintings“, bekannt. Sie stellt ihre Werke in Deutschland und England sowie in den USA aus. Bei der Technik der „Nadelmalerei“ wird eine spezielle Stickerei-Technik mit sich überlappenden Plattstichen angewandt. Wie in der Malerei werden statt flüssigen Farben mit den Stichen fließende Übergänge, Schatten und Tiefe erzeugt. Die Technik kann auf verschiedenen Stoffen wie Seide oder Leinen angewandt werden und wird meist auf dekorativen Kunstwerken, Wandbehängen oder Kleidungsstücken eingesetzt. Obwohl diese Technik heute ein Markenzeichen Rodewalds darstellt, entdeckte die Künstlerin diese ungewöhnliche Ausdrucksform erst in einer späteren Lebensphase für sich.

Werke

Porträt von Otto Müller (1874‒1930), Trude Willner, Selbstporträt und einer unbekannten Person

Textil;Textile

118 × 46 cm

Museum Kunst der Verlorenen Generation

Prof. Dr. Heinz R. Böhme gemeinnützige Stiftung
Sigmund-Haffner-Gasse 12/1. Stock
5020 Salzburg, Austria
T +43 662 276231‬
E museum@verlorene-generation.com

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

crossmenuarrow-right