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Künstler

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Damenporträt

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1924

Schelhasse, Heinrich F. A.

1896

Bad Lipsspringe (DEU)

-

1977

Paderborn (DEU)

Zum Leben und Werk von Heinrich (Franz Alex) Schelhasse gab es nur wenige Angaben. Er wurde 1896 in Bad Lippspringe im heutigen Nordrhein-Westfalen geboren. Schelhasse absolvierte seine künstlerische Ausbildung an der Kunstakademie in Kassel bei Arnold Bode, der ihn als Mitglied für die Kasseler Sezession vorschlug. 1923 ging Schelhasse nach Berlin und arbeitete dort als Mosaik- und Glasmaler, führte aber auch Gemälde im Stil der Neuen Sachlichkeit sowie expressionistische Bilder aus.

In Berlin lehrte er ab 1931 an der Preußischen Akademie der Künste Mosaik-, Fresko- und Glasmalerei. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurde er aus seiner Lehrtätigkeit entlassen, da seine Arbeiten als „entartet“ galten. Um weiterhin künstlerisch tätig sein zu können, gestaltete er in den folgenden Jahren zahlreiche katholische Kirchen im Berliner Raum. Er fertigte Entwürfe für Glasfenster, Wandmalereien und Altarbilder an, darunter zwei Triptychen für die St.-Antonius-Kirche in Potsdam-Babelsberg.

Nach Kriegsende richtete sich Schelhasse ein Atelier im Elternhaus in Paderborn ein. Erst 2012 fanden seine expressiven Arbeiten Aufmerksamkeit in der Ausstellung Genuss, Empfindung, Aufbegehren im Gustav-Lübcke-Museum in Hamm.

Weiterführende Informationen finden Sie in unserem Sammlungskatalog „Wir werden euch nicht Vergessen. Die Verlorene Generation. Ihre Kunst. Ihre Geschichten “. Dieser ist HIER erhältlich.

Werke

Damenporträt

Öl auf Holz;Oil on wood

42 × 30,5 cm

Museum Kunst der Verlorenen Generation

Prof. Dr. Heinz R. Böhme gemeinnützige Stiftung
Sigmund-Haffner-Gasse 12/1. Stock
5020 Salzburg, Austria
T +43 662 276231‬
E museum@verlorene-generation.com

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