
Künstler

Porträt eines Mannes
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1925
Unseld, Albert
1879
Ulm (DEU)
-
1964
Ulm (DEU)
Albert Unseld wurde 1879 in Ulm geboren und begann 1898 das Architekturstudium in Stuttgart, parallel nahm er Malunterricht und arbeitete später als Assistent an der Kunstgewerbeschule Dresden. 1919 trat er in den Vorstand der Ulmer Künstlergilde ein, 1929 wurde er Mitglied der Juryfreien in München und 1930 des Deutschen Künstlerbundes. Ab 1933 geriet die Künstlergilde unter wachsende Kontrolle der Nationalsozialisten. Unseld beteiligte sich zwar weiterhin an Ausstellungen, wie 1933 in Magdeburg und Saarbrücken, doch 1936 wurde die Ausstellung „Malerei und Plastik in Deutschland“ im Hamburger Kunstverein nach wenigen Tagen von den Nationalsozialisten geschlossen. Im November 1936 wurde der Künstlerbund aufgelöst, und 1937 legte Unseld den Vorsitz der Ulmer Gilde nach Auseinandersetzungen mit dem NS-Kreisleiter nieder. Unter dem politischen Druck zog er sich aus der Öffentlichkeit zurück und arbeitete in innerer Emigration. Nach Kriegsende dokumentierte er die Zerstörungen in Ulm in Zeichnungen und Bildern, übernahm die Leitung des Archäologischen Büros und wurde 1948 Gemeinderat, wo er den Wiederaufbau der Stadt unterstützte. Weiterführende Informationen finden Sie in unserem Sammlungskatalog „Wir werden euch nicht Vergessen. Die Verlorene Generation. Ihre Kunst. Ihre Geschichten “. Dieser ist HIER erhältlich.
Werke

Porträt eines Mannes
Tusche und Aquarell auf Papier;Ink and water colour on paper
31,5 × 23,5