Skip to Content
Museum logo de web
Textfeld 9, TextboxTextfeld 10, TextboxTextfeld 4, TextboxTextfeld 11, TextboxTextfeld 7, TextboxTextfeld 5, TextboxTextfeld 3, TextboxTextfeld 2, Textbox (22)

Künstler

Textfeld 9, TextboxTextfeld 10, TextboxTextfeld 4, TextboxTextfeld 11, TextboxTextfeld 7, TextboxTextfeld 5, TextboxTextfeld 3, TextboxTextfeld 2, Textbox (22)

Adam und Eva

|

1926

Weber, Otto Friedrich

1890

Wuppertal (DEU)

-

1957

Wuppertal (DEU)

Als Sohn eines Schlossermeisters sollte Weber zunächst das Handwerk seines Vaters erlernen. Auf Empfehlung seines Zeichenlehrers studierte er an der Werkkunstschule in Wuppertal bei Max Bernuth und unternahm gemeinsam mit Gert Wollheim Malwanderungen in Westfalen. Seine künstlerische Ausbildung setzte er später bei Carl Bantzer an der Kunstakademie Dresden und bei Hermann Urban in München fort. Dank der Unterstützung des Kunstmäzens Baron August von der Heydt konnte Weber 1919 nach Paris reisen, wo er 1911 und 1913 als einziger deutscher Künstler neben André Derain, Maurice de Vlaminck und Pablo Picasso im Salon d’Automne ausstellte. Dort lernte er Künstler wie Marc Chagall, Fernand Léger, Guillaume Apollinaire und Amedeo Modigliani kennen. Nach Reisen nach Spanien und einer Heirat mit Maria Elisabeth Prestel kehrte Weber 1919 nach Elberfeld zurück. In den 1920er-Jahren wurde er Mitglied der Rheinischen Sezession, der Bergischen Kunstgenossenschaft und des Düsseldorfer Malkastens. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde Weber mit einem Reiseverbot belegt, das seine Arbeit deutlich erschwerte.

Dennoch beteiligte er sich bis 1942 an Ausstellungen, darunter 1934 im Kunstpalast am Rhein in Düsseldorf, 1935 in der Städtischen Kunstsammlung Duisburg und 1937 an der Großen Kunstausstellung Düsseldorf. Im selben Jahr wurden im Rahmen der Aktion „Entartete Kunst“ zahlreiche Werke aus öffentlichen Museen entfernt, darunter acht Arbeiten aus der Städtischen Galerie in Wuppertal-Elberfeld und eine aus Duisburg. 1943 zerstörten Bombenangriffe auf Wuppertal einen Großteil seiner Arbeiten. Durch einen Zufall lernt Weber Winston Churchill kennen, der im Juli 1945 einige Zeit im baskischen Hendaye bei Saint-Jean-de-Luz verbringt. In der Freizeit beschäftig er sich als Maler, wobei er auch auf Weber trifft. Beide porträtieren einander und tauschen die Zeichnungen aus.

Weiterführende Informationen finden Sie in unserem Sammlungskatalog „Wir werden euch nicht Vergessen. Die Verlorene Generation. Ihre Kunst. Ihre Geschichten “. Dieser ist HIER erhältlich.

Werke

Adam und Eva

Öl auf Leinwand;Oil on canvas

150 × 80 cm

Museum Kunst der Verlorenen Generation

Prof. Dr. Heinz R. Böhme gemeinnützige Stiftung
Sigmund-Haffner-Gasse 12/1. Stock
5020 Salzburg, Austria
T +43 662 276231‬
E museum@verlorene-generation.com

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

crossmenuarrow-right