
Künstler

Heitere Thekengesellschaft
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o.D.
Wegner, Erich
1899
Gnoien (DEU)
-
1980
Hannover (DEU)
Erich Wegner war ein vielseitiger Maler der Neuen Sachlichkeit, der sich politisch im linken Spektrum engagierte. Ab den frühen 1930er-Jahren geriet er aufgrund seiner Nähe zur KPD zunehmend ins Visier der Nationalsozialisten. Nach der Machtübernahme 1933 war er Schikanen, Hausdurchsuchungen und wiederholten Verhaftungen ausgesetzt; trotz mehrfacher Wohnortwechsel konnte er der Verfolgung nicht entkommen. In dieser Situation zerstörte er aus Angst vor Repressionen sogar einen Teil seiner eigenen Werke. 1937 beschlagnahmten die Nationalsozialisten sein Gemälde Straße mit Leuchtturm aus dem Kestner-Museum in Hannover und zerstörten es. Dennoch beteiligte sich Wegner vereinzelt weiter an Ausstellungen, unter anderem 1938 an der Herbstausstellung Hannoverscher Künstler. 1939 wurde er zum Militärdienst eingezogen und geriet gegen Kriegsende in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Rückkehr 1946 setzte er seine künstlerische Arbeit fort und fand als Dozent an der Volkshochschule Hannover erstmals wieder eine gesicherte Existenz. Weiterführende Informationen finden Sie in unserem Sammlungskatalog „Wir werden euch nicht Vergessen. Die Verlorene Generation. Ihre Kunst. Ihre Geschichten “. Dieser ist HIER erhältlich.
Werke

Auf der Bühne
Mischtechnik auf Papier;Mixed media on paper
60,5 × 80,5 cm

Heitere Thekengesellschaft
Öl auf Hartfaserplatte;Oil on hardboard
93,8 × 110,5 cm

Skipper in Warnemünde
Öl auf Leinwand;Oil on canvas
56,8 × 56,7 cm