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2021 0496A

Künstler

2021 0496A

Tänzerin

|

o.D.

Lipchytz, Samuel

1880

Pabianitz (POL)

-

1943

Auschwitz (POL)

Samuel Lipchytz wuchs als Salomon Lipszyc in Łódź im damaligen Russischen Reich auf. Er erhielt eine klassische Ausbildung und begann sich schon früh für Teppichweberei und Skulptur zu interessieren. Die Holzschnitzerei war seine erste Begegnung mit der Fertigung von Skulpturen.

Um die Jahrhundertwende ging er zunächst nach Berlin und dann nach Paris, um dort seine Studien weiterzuführen. Er lebte und arbeitete in der Passage Danzig 2 in der Künstlerkolonie „La Ruche“ im Montparnasse-Viertel und nahm dort an der lebhaften Pariser Kunstszene teil. Lipchytz arbeitete dort vorzugsweise mit Elfenbein und Marmor. Er brachte auch seinem jüngeren Bruder Morice (1898?-) das Schnitzen von Elfenbein bei. Dieser folgte 1912 im Alter von 14 Jahren seinem älteren Bruder nach Paris, um ebenfalls eine künstlerische Laufbahn einzuschlagen. Morice arbeitete abstrakt und änderte seinen Namen später in „Lipsi“.

Die versilberte Bronzeplastik „Orientalische Tänzerin“ entstand wahrscheinlich in den 1920er-Jahren in Paris. Das Tanzmotiv in der Kunst, insbesondere der Skulptur, war zu dieser Zeit weit verbreitet.

Werke

Tänzerin

Bronze versilbert

Höhe 37 cm

Museum of Lost Generation Art

Prof. Dr. Heinz R. Böhme charitable foundation
Sigmund-Haffner-Gasse 12/1. Stock
5020 Salzburg, Austria
T +43 662 276231‬
E museum@verlorene-generation.com

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