
Künstler

Dora von Lyncker (1882–1957) beim Malen
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o.D.
Vehrigs, Ursula
1893
Mertendorf (DEU)
-
1972
Naumburg (DEU)
Ursula Vehrigs wuchs mit ihrer Schwester Margot in Thüringen auf und begann 1909 ihre künstlerische Ausbildung an der Malschule des Vereins der Berliner Künstlerinnen. In den 1920er-Jahren reiste sie nach Süddeutschland, Italien, Nizza und Paris, wo sie 1925/26 an der Académie Moderne bei Fernand Léger studierte. Nach ihrer Rückkehr nach Berlin 1927 beteiligte sie sich an Ausstellungen wie Die Frau von heute und der Großen Berliner Kunstausstellung. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 spürte Vehrigs die zunehmende Repression: Der Verein der Berliner Künstlerinnen wurde unter Druck gesetzt, es wurde vor einem „jüdischen Umfeld“ gewarnt, und viele ihrer Freunde emigrierten. Sie selbst sah sich isoliert und reduzierte ihre Motive auf unverfängliche Blumenstillleben und Porträts, um den Eingriffen des Regimes zu entgehen. 1943 zerstörte ein Bombenangriff ihr Atelier in Berlin, wodurch zahlreiche Werke unwiederbringlich verloren gingen. Daraufhin zog sie sich in ihren Heimatort Mertendorf zurück, um ihre Arbeit unter sichereren Bedingungen fortzuführen und ihre künstlerische Tätigkeit zu bewahren. Weiterführende Informationen finden Sie in unserem Sammlungskatalog „Wir werden euch nicht Vergessen. Die Verlorene Generation. Ihre Kunst. Ihre Geschichten “. Dieser ist HIER erhältlich.
Werke

Weiße Calla in Glaskrügen vor dem Fenster
Öl auf Hartfaserplatte;Oil on hard board
49 × 40 cm

Dora von Lyncker (1882–1957) beim Malen
Öl auf Hartfaserplatte;Oil on hardboard
48,5 × 34 cm

Porträt vermutl. Baron Maximilian von Lyncker (1845–1923)
Öl auf Hartfaserplatte;Oil on hardboard
48,5 × 34 cm