Expressives Portrait einer Frau mit Zigarette

Künstler

Mutterschaft
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1921
Erhardt, Curt
1895
Ziesar (DEU)
-
1972
Schwarz (DEU)
Curt Erhardt begann zunächst ein Jurastudium, bevor er sich, inspiriert durch Künstler wie Pablo Picasso oder Franz Marc, selbst dazu entschloss, Maler zu werden. Im selben Jahr entstand auch das ausgestellte Werk “Tod der Dirne”. Das Gemälde “Mutterschaft” hingegen entstand bereits während seiner Mitgliedschaft in der “Novembergruppe”. Nach seinem Austritt aus der Künstlervereinigung, arbeitete Erhardt als freischaffender Maler. Obwohl seine Werke im Nationalsozialismus zum diffamierten Stil zählen, malte er weiter. Unterbrochen wurde seine Künstlerkarriere jedoch 1939 als er zum Kriegsdienst einberufen wurde. In der Nachkriegszeit wurde ihm die Aufnahme in den Verband Bildender Künstler Deutschlands versagt. Als Mitglied des Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands war Erhardt am Prozess der gesellschaftlichen und kulturellen “Umerziehung” in der Sowjetischen Besatzungszone beziehungsweise der späteren DDR beteiligt. 1966 zog er von der DDR nach Schwarz in Hessen. Dieser Künstler ist in der derzeitigen Sonderausstellung der Sammlung Böhme „Surrealismus, Kubismus, Dada“ zu sehen! Weiterführende Informationen finden Sie in unserem Sammlungskatalog „Wir werden euch nicht Vergessen. Die Verlorene Generation. Ihre Kunst. Ihre Geschichten“. Dieser ist HIER erhältlich.
Werke

Mutterschaft
Öl auf Karton
40 × 30 cm