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2021 0373A

Künstler

2021 0373A

Der Geiger

|

1922

Gleichmann, Otto

1887

Mainz (DEU)

-

1963

Hannover (DEU)

Der Künstler Otto Gleichmann wurde 1887 in Mainz geboren. Von 1906 bis 1910 studierte er an den Kunstakademien in Düsseldorf, Breslau und Weimar. 1914 nahm er eine Lehrtätigkeit in Erfurt auf. Von 1915 bis 1916 diente er als Soldat an der Front in Russland und Frankreich. In dieser Zeit schuf er Grafiken im kleineren Format, die teilweise sogar im Schützengraben entstanden sind und die Gräuel des Krieges zeigen. 1916 gab er seine erste Ausstellung im Kestner-Museum in Hannover. Im Februar 1918 wurde er Mitglied der Hannoverschen Sezession, der zeitgleich auch seine Frau, die Malerin Lotte Giese, sowie Kurt Schwitters beitraten. Ein Jahr später, 1919, verlegte er seinen Wohnsitz dauerhaft nach Hannover, wo unter anderem Käthe Steinitz und El Lissitzky zu seinem Freundeskreis zählten. Ab 1936 erhielt er durch die Nationalsozialist:innen Ausstellungsverbot. 1937 wurden seine Arbeiten aus deutschen Museen beschlagnahmt und einige seiner Werke in der Ausstellung „Entartete Kunst” in München gezeigt. Durch die Ausbombung seines Ateliers in Hannover im Jahr 1943 gingen unzählige Werke verloren. Gleichmann verstarb 1963 in Hannover.

Werke

Der Geiger

Aquarell und Tusche auf Velin

30 × 24,5 cm

Stadtansicht

Bleistiftzeichnung auf Papier

27 × 21 cm

Kopf einer Greisin

Aquarell und Tempera auf Karton

47,5 × 31,5 cm

Museum Kunst der Verlorenen Generation

Prof. Dr. Heinz R. Böhme gemeinnützige Stiftung
Sigmund-Haffner-Gasse 12/1. Stock
5020 Salzburg, Austria
T +43 662 276231‬
E museum@verlorene-generation.com

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