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Künstler

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Straßenszene mit Gepäckmann

|

um 1932

Tratt, Karl

1900

Frankfurt am Main (DEU)

-

1937

Frankfurt am Main (DEU)

„Es gibt Augenblicke, in denen mir das Leid zu ganz großen Erlebnissen wird. Es wächst über mich hinaus, wird zur Schönheit und gibt meinem Gemüt neue Kraft“ – Karl Tratt, o. D.

Karl Tratt wurde als Sohn eines Chemiearbeiters im Frankfurter Arbeitervorort Sindlingen geboren und absolvierte zunächst eine Lehre als Weißbinder. Den Ersten Weltkrieg überstand er ohne Einzug als Soldat. Bereits mit zwanzig Jahren wurde er Mitglied der Literarischen Vereinigung in Höchst am Main und bildete seine zeichnerischen Fähigkeiten weiter aus. Im Wintersemester 1924/25 schrieb er sich an der Frankfurter Städelschule ein, wo er zunächst bei Franz Karl Delavilla studierte und 1926 in die Meisterklasse von Max Beckmann aufgenommen wurde. Sein erster öffentlicher Auftritt als Künstler fand 1927 im Frankfurter Kunstverein statt. In den frühen 1930er-Jahren stellte er auch unabhängig von der Meisterklasse in Frankfurt und Paris aus, zuletzt im Februar 1933 in der Ausstellung „Das junge Frankfurt“, die jedoch nach kurzer Zeit abgebrochen wurde.

Mit der Auflösung der Meisterklasse wurde ein öffentliches künstlerisches Arbeiten für Tratt zunehmend unmöglich; seine von der Stadt Frankfurt angekauften Werke wurden öffentlich verbrannt. Trotz zweier weiterer Ausstellungen im Jahr 1934 lebte er unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen und war auf die Unterstützung von Freunden angewiesen. 1934 erkrankte Tratt an Lungentuberkulose und hielt sich 1935 in einem Sanatorium in Davos auf. Nach seiner Rückkehr nach Frankfurt war er gesundheitlich stark eingeschränkt und konnte nur noch selten malen. Stattdessen schrieb er Erzählungen unter dem Pseudonym „Vincent Caté“. Im April 1937 wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert und starb einen Tag nach seinem 37. Geburtstag infolge einer Operation.

Weiterführende Informationen finden Sie in unserem Sammlungskatalog „Wir werden euch nicht Vergessen. Die Verlorene Generation. Ihre Kunst. Ihre Geschichten “. Dieser ist HIER erhältlich.

Werke

Sitzende Frau mit blauem Hut

Öl auf Leinwand;Oil on canvas

80 × 59 cm

Liegender weiblicher Akt (mit über dem Kopf verschränkten Armen)

Öl auf Leinwand

59 × 80 cm

Kleines Selbstbildnis ohne Kragen

Öl auf groben Jutegewebe in Leinwandbindung;Oil on jute fabric in canvas binding

39,8 × 29 cm

Baumlandschaft

Öl auf Leinwand

70 × 100 cm

Vier Personen im Café

Öl auf Leinwand

96 × 61,5 cm

Mädchenakt II, mit gekreuzten Beinen

Öl auf Leinwand

58 × 48,5 cm

Akt auf einem Kissen liegend

Tusche und Weißerhöhung auf braunem Papier

32 × 47 cm

Mann, vor Fenster stehend

Öl auf Leinwand

110 × 95 cm

Stillleben mit Krügen und Maske

Öl auf Leinwand

62 × 30 cm

Stillleben mit Flasche

Öl auf Leinwand

46 × 56,5 cm

Liegender männlicher Akt

Öl auf Leinwand;Oil on canvas

75,8 × 64,8 cm

Im Badehaus

Öl auf Leinwand

58,5 × 78 cm

Selbstporträt

Öl auf Leinwand

53 × 37,6 cm

Mädchenbildnis (Hella Mandt (1907–1938))

Öl auf Leinwand;Oil on canvas

35,4 × 29,9 cm

Straßenszene mit Gepäckmann

Öl auf Karton

101,3 × 76 cm

Selbstbildnis

Schwarze und farbige Kreide auf Vélin

56,5 × 47,1 cm

Interieur mit Akten und Besucher

Tuschefederzeichnung auf Vélin

20 × 28 cm

Liegender weiblicher Akt

Schwarze Kreide auf Vélin

34,5 × 50 cm

Selbstbildnis

Schwarze Kreide auf Vélin

50 × 34,5 cm

Damenbildnis wohl Marie-Louise von Motesiczky (1906‒1996)

Öl auf Leinwand;Oil on canvas

56,5 × 56,5 cm

Frau mit schrägem Hut (infinito)

Öl auf Leinwand

80 × 45 cm

Ausblick aus dem Fenster (Städelschule)

Öl auf Leinwand;Oil on Canvas

63 x 40,5 cm

Badende Frauen

Öl auf Leinwand;Oil on Canvas

48,5 × 80 cm

Museum Kunst der Verlorenen Generation

Prof. Dr. Heinz R. Böhme gemeinnützige Stiftung
Sigmund-Haffner-Gasse 12/1. Stock
5020 Salzburg, Austria
T +43 662 276231‬
E museum@verlorene-generation.com

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