
Künstler

Zirkusprobe
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1949
Laves, Werner
1903
Berlin (DEU)
-
1972
Berlin (DEU)
Werner Laves Berlin (DEU) 1903 – Berlin (DEU) 1972 Werner Laves begann seine künstlerische Laufbahn 1919 an der Staatlichen Kunstgewerbeschule in Weimar und setzte sein Studium 1920 an der Staatlichen Kunstgewerbeschule in München fort. Zwischen 1923 und 1928 besuchte er die Hochschule für bildende Künste in Berlin Charlottenburg, wo er Malerei bei Karl Hofer (1878–1955) und Radierung bei Hans Meid (1883–1957) studierte. Laves wurde Meisterschüler von Hofer und erhielt ein eigenes Atelier. Nach seinem Abschluss 1929 nahm er an mehreren Ausstellungen in Berlin teil, darunter die juryfreie Kunstausstellung sowie die Ausstellungen der „Berliner Sezession“, der Akademie der Künste und des Kronprinzenpalais. Im Jahr 1930 erhielt er den Rompreis, der ihm ein Stipendium an der Villa Massimo in Rom ermöglichte. Ein privates Stipendium erlaubte ihm 1931 den Aufenthalt im südfranzösischen Château Noir du Tholonet bei Aix-en-Provence, wo sich ein deutscher Künstlerkreis niedergelassen hatte. Überrascht vom Kriegsausbruch 1939 wurde er im französischen Lager Les Milles in Aix-en-Provence interniert. Ab 1940 war er als Dolmetscher im Kriegsdienst tätig und geriet 1944 in Kriegsgefangenschaft in Frankreich. Im Jahr 1943 wurden fast alle Bilder durch Bomben auf das Berliner Atelier zerstört. 1948 wurde Laves an die pädagogische Abteilung der Hochschule für bildende Künste in Berlin berufen. 1949 folgten zahlreiche Ausstellungen, darunter beim „Deutschen Künstlerbund“, „Kunstverein Hannover“ und bei der „Neuen Gruppe“ in Berlin. LITERATURAUSWAHL: -Die Sammlung Joseph Hierling. Expressiver Realismus, hg. von Ingrid von der Dollen u. a. (Ausst.-Kat. Kunsthalle Schweinfurt), Schweinfurt 2009, S. 195–196 -Rainer Zimmermann, Expressiver Realismus. Malerei einer verschollenen Generation, München 1994, S. 407 -Werner Laves, Bilder und Graphik 1927–1967, hg. von der Galerie Taube (Ausst-Kat. Galerie Taube, Berlin), Berlin 1976
Werke

Stillleben mit gelber Teekanne
Öl auf Hartfaserplatte
40 × 84 cm

Zirkusprobe
Öl auf Leinwand
62,5 × 82,5

Selbstbildnis
Öl auf Kartoffelflocken-Leihsack
85,5 × 60 cm