Expressives Portrait einer Frau mit Zigarette

Künstler

Porträt Robert Wolfgang Schnell (1916-1986)
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1935
Nantke, Kurt
1900
Eckernförde (DEU)
-
1979
Wuppertal (DEU)
Kurt Nantke wurde 1900 in Eckernförde in Schleswig-Holstein geboren. Seine Familie zog vier Jahre nach seiner Geburt nach Barmen, wo sein Vater Paul Hermann Nantke als Architekt an der Baugewerbeschule eine Professur erhielt. Den Besuch des Realgymnasiums brach er vorzeitig ab und begann 1917 das Studium der Malerei an der Kunstgewerbeschule in Barmen bei Gustav Wiethüchter (1873–1946) und Ludwig Fahrenkrog (1867–1952). Im Jahr 1919 nahm er an der ersten Ausstellung des „Jungen Rheinlands“ in der Kunsthalle Düsseldorf teil. Bereits ein Jahr später zählte er zu den Mitbegründern der Künstlervereinigung „Die Wupper“, welche 1927/28 zum „Wupperkreis“ erweitert wurde. Für kurze Zeit studierte Nantke in München, bevor er 1921 ein Studium am Staatlichen Bauhaus in Weimar begann. Dort studierte er bei Georg Muche (1895–1987). In den folgenden Jahren hielt sich Nantke viel im Ausland auf. 1925 unternahm er eine Studienreise nach Italien und besuchte Rom, Florenz, Neapel und Capri. Zwei Jahre später zog es den Künstler nach Paris und 1929 auch in die Bretagne. Nach der Machtergreifung beschlagnahmten die Nationalsozialist:innen 1938 drei Gemälde aus der Ausstellung des „Barmer Kunstvereins“ und bis 1945 zwei weitere Werke. Nantke erhielt zudem Mal- und Ausstellungsverbot. Im Jahr 1963 wurde ihm die Richard-Reiche-Plakette durch die „Bergische Kunstgenossenschaft“ verliehen und er lebte als freischaffender Künstler in Wuppertal. Weiterführende Informationen finden Sie in unserem Sammlungskatalog „Wir werden euch nicht Vergessen. Die Verlorene Generation. Ihre Kunst. Ihre Geschichten“. Dieser ist HIER erhältlich.
Werke

Porträt Robert Wolfgang Schnell (1916-1986)
Öl auf Platte;Oil on board
52,5 × 38,5 cm

Landschaft mit Haus und drei Personen
Öl auf Leinwand;Oil on canvas
54 × 67 cm