Theo Garvé

1902 Offenbach – 1987 Hamburg

1921 – 1924 besucht Theo Garvé die Kunstgewerbeschule Offenbach bei Prof. Rudolf Koch und Prof. Richard Throll.

1924 – 1925 geht er an die Frankfurter Kunstgewerbeschule zu Prof. Vinzenz Cissarz.

1926 – 1930 kommt er als Schüler zu Max Beckmann in die Städelschule.

Er nimmt an zahlreichen Ausstellungen teil: Kunstschule der Stadt Frankfurt, Galerie Prestel, Das Junge Frankfurt. So erlangt er finanzielle Unabhängigkeit.

1933 wird er Vorstandsmitglied im Deutschen Künstlerbund bis zu dessen Auflösung durch die Nationalsozialisten. Wie alle Beckmann-Schüler bekommt er Schwierigkeiten aufgrund der politischen Situation. Er wählt den Weg der „Inneren Emigration“.

1934 – 1939 zieht er sich nach Keitum auf Sylt zurück.

Er findet Schutz bei der Kunsthändlerin und Malerin Hanna Bekker vom Rath in ihrem berühmten „Blauen Haus“ in Hofheim am Taunus.

1939 belegt er nochmals in der Städelschule die Klasse für freie Grafik bei Prof. Delavilla.

1941 besucht er Max Beckmann in Amsterdam. Dieser ersucht ihn, sein Werk der nachfolgenden Generation weiter zu vermitteln.

1941 wird er zum Kriegsdienst einberufen.

1945 nach dem Krieg wird er beauftragt, die Städelschule wiederaufzubauen.

In der unmittelbaren Nachkriegszeit entstehen viele Auftragsporträts. Seine Lieblingsthemen sind Architekturstudien, Landschaften und Artisten bei der Arbeit im Zirkus.