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Anliegen

Meine über die Jahre gewachsene Sammlung von Kunstwerken der Verlorenen Generation sollte nicht länger nur im eigenen Wohnzimmer einigen wenigen Gästen vorbehalten bleiben. Mit dem Wachsen meiner Sammlung mache ich mir Gedanken: „Wohin mit den Bildern?“

Die Idee, meine Privatsammlung in einem Museum der Öffentlichkeit zugänglich zu machen wird von mehreren Gründen getragen. Ich möchte die bewegende Geschichte der Menschen hinter diesen Bildern erzählen. Im Vordergrund stehen daher die Biografien der Künstler. Diese Künstler der Verlorenen Generation, die „Entarteten“ und „Verfemten“ sollen die Anerkennung erhalten, die ihnen zu Lebzeiten verwehrt wurde. Außerdem soll auch deren hohe künstlerische Qualität Beachtung finden. Mit diesem Museum möchte ich einen Raum schaffen, der zum Wohlfühlen einlädt, sowohl für die verloren gegangenen Künstler als auch für die Besucher. Das Museum soll nicht nur ein Ort der Erinnerung sein und zum Nachdenken anregen. Es soll ein Museum sein, das von Leben erfüllt wird, ein Raum für Zusammentreffen, Lesungen, Veranstaltungen, und Diskussionen.

Darüber hinaus soll der private Charakter der Sammlung und des Museums erhalten und weitergeführt werden. Schrittweise und in eigenen Ausstellungen werden in etwa einjährigem Abstand die Gemälde aus dem Bestand der Sammlung der Öffentlichkeit vorgestellt. Damit wird die Thematik der Verlorenen Generation über längere Zeit erhalten und in eine Dauerausstellung eingebunden. Die meisten Gemälde wurden noch nie in der Öffentlichkeit gezeigt.

Sowohl in der Kunstgeschichte als auch in der zeitgenössischen Geschichte finden die Künstler der Verlorenen Generation bisher noch wenig Beachtung. Erst in den letzten Jahren beginnen Historiker und Kunsthistoriker, sich mit dieser Generation von Künstlern als Kollektiv zu beschäftigen. Diese Lücke in der Kunstgeschichte zu schließen, die Biographien im kunsthistorischen und zeitgeschichtlichen Zusammenhang aufzuzeigen und wissenschaftlich einzuordnen gehört zu den Aufgaben meines Museums.

Die Lebensgeschichte dieser Menschen soll im Gedächtnis der Gesellschaft auch für die Zukunft erhalten bleiben. Diese Geschichte zu kennen, damit respektvoll umzugehen und im Bewusstsein zu tragen, schafft erst die Grundlage für eine unbeschwerte Betrachtung der Zukunft. Es geht mir vor allem darum, zu erreichen, dass die Form des damaligen Umgangs der Menschen miteinander keine Wiederholung findet. Wenn Zeitzeugen nicht mehr sprechen und ihre Erlebnisse nicht mehr weitergegeben werden können, braucht es eine Brücke zur Gegenwart und in die Zukunft. Diese Brücke sind die Biographien der Verlorenen Generation.

Prof. Dr. Heinz R. Böhme,
Museumsgründer

Kreis der Freunde & Förderer

„Es gibt nichts Besseres, als sich für unvergängliche Werte einzusetzen.“
– Hanna Bekker vom Rath (1893-1983), Brief an Alexej Jawlensky (1865-1941), 1940

Der Kreis der Freunde & Förderer ermöglicht durch das Engagement von Privatpersonen und Unternehmen die Erfüllung dieser Aufgabe. Verbunden durch das Interesse an der Verlorenen Generation fördert dieser das Museum und den gemeinsamen Diskurs.

Jedem Freund & Förderer ist es freigestellt, inwieweit er sich durch Engagement einbringt
und in welchem Umfang er finanzielle Unterstützung leistet.
Unterstützen Sie uns durch einmalige oder jährliche Zuwendungen, um unsere laufende Museumsarbeit sowie Gemäldeankäufe zu ermöglichen. Oder unterstützen Sie bestimmte Projekte des Museums
wie z.B. die Herausgabe unseres zweiten Bandes des Sammlungskatalogs oder eine neue Ausstellung.
Auch Unternehmen, juristische Personen und Gesellschaften sind herzlich eingeladen, uns dabei zu begleiten.
Sie genießen dabei exklusive Vorteile rund um das Museum.

Für den Mindestbetrag von EUR 80.- erhalten Sie als Freund:

Freier Eintritt ins Museum einschl. 1 Begleitung
Informationen über das Museum, Neuankäufe, Recherchen und Ausstellungen
Einladung zu einem persönlichen Gedankenaustausch
Einladung zu exklusiven Freundes-Veranstaltungen

Für den Mindestbetrag von EUR 250.- erhalten Sie als Förderer:

Freier Eintritt ins Museum einschl. 1 Begleitung
1 x jährlich kostenlose Führung für bis zu 5 Personen
Informationen über das Museum, Recherchen und Ausstellungen
Einladung zu einem persönlichen Gedankenaustausch
Einladung zu exklusiven Veranstaltungen
2 x Museumseintritte zum Verschenken

Wenn Sie das Museum zusätzlich bei einem bestimmten Projekt unterstützen möchten,
informieren wir Sie gern persönlich über unsere aktuellen Vorhaben.
Zur Anmeldung füllen Sie bitte dieses Formular aus oder schreiben Sie uns ein E-Mail.

Spendenabsetzbarkeit

Das Museum Kunst der Verlorenen Generation wird als gemeinnützige Stiftung geführt.
Wir freuen uns über einen unterstützenden Beitrag von Ihnen.

Spendenabsetzbarkeit

Zuwendungen an die Prof. Dr. Heinz R. Böhme gemeinnützige Stiftung können in Österreich steuerlich berücksichtigt werden. Das Museum Kunst der Verlorenen Generation ist unter der Registrierungs-Nr. MP-17365 auf der Liste der spendenbegünstigten Einrichtungen beim österreichischen Bundesministerium für Finanzen eingetragen (Spendenabsetzbarkeit gemäß § 4a Abs. 2 Z. 5 EStG).

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BIC: RVSAAT2S005

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Werke

Stillleben mit Rosen und Äpfeln | 1922
Leon Abramowicz (1889 - 1978)
Stillleben mit Rosen und Äpfeln | 1922

 

Malerin an der Staffelei   | o. D.
Hanna Bekker vom Rath (1893 - 1983)
Malerin an der Staffelei | o. D.

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Badende | o. D.
Luise Deicher (1891 - 1973)
Badende | o. D.

Werke

Meine Eltern II | 1957/58
Issai Kulvianski (1892 - 1970)
Meine Eltern II | 1957/58
Waldlandschaft | 1935/36
Kurt Scheele (1905 - 1944)
Waldlandschaft | 1935/36