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Öffnungszeiten

Dienstag bis Samstag
10.00 – 17.00 Uhr

Während der Festspiele erweiterte Öffnungszeiten

 

Unsere aktuellen Ausstellungen

Mit Pinsel und Farbe gegen die Zeit. Neues aus der Sammlung Böhme
15. Juli 2021 bis Sommer 2022

Weil sie dem Geist Ihrer Zeit voraus waren, wurden die Künstler*innen der Verlorenen Generation wie so viele Kunstschaffende durch das nationalsozialistische Regime unterdrückt, verfolgt und ermordet.
Mit der neuen Dauerausstellung will das Museum das Lebenswerk dieser Menschen hervorheben, die zu Lebzeiten keine Anerkennung fanden.

Apropos Frauen. Schicksale aus der Sammlung Böhme
15. Juli 2021 bis Januar 2022

Der Fokus der Sonderausstellung liegt auf den unbekannten Künstlerinnen der Verlorenen Generation und ihrem Schicksal als Frauen in den 1920er und 1930er Jahren.

Erfahren Sie mehr zu unseren aktuellen Ausstellungen hier.

Die Verlorene Generation

Das Museum Kunst der Verlorenen Generation präsentiert eine außergewöhnliche Privatsammlung von Kunstwerken von Künstlern der sogenannten Verlorenen Generation. Der Kunsthistoriker Rainer Zimmermann (1920-2009) prägt 1980 den Begriff der „Verschollenen“ oder „Verlorenen“ Generation. Er zieht eine Parallele zum Begriff „Lost Generation“, den Hannah Arendt (1906-1975) und Gertrude Stein (1874-1946) für die amerikanische Schriftstellergeneration der 1920er-Jahre gewählt haben.

Die Künstler und Künstlerinnen wurden um die Jahrhundertwende im damaligen Deutschen Kaiserreich, in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie oder in den östlich angrenzenden Gebieten zum Russischen Reich geboren. Sie wurden durch das nationalsozialistische Regime in ihrer künstlerischen Tätigkeit massiv eingeschränkt und als „entartet“ verfemt. Aus diesem Grund sind die meisten dieser Künstler einem breiteren Publikum unbekannt. Sie waren Schüler von bekannten Lehrern ihrer Zeit, wie Max Liebermann (1847-1935), Max Beckmann (1884-1950), Otto Dix (1891-1969), Lovis Corinth (1858-1925) oder Henri Matisse (1869-1954) und standen oft bereits am Höhepunkt ihres künstlerischen Schaffens. Die Machtergreifung 1933 und der damit einhergehende politische Wandel brachten radikale Einschnitte im Kunst- und Kulturleben mit sich. Mit der Einrichtung der Reichskulturkammer kam es zu deutlichen Restriktionen in allen Bereichen des kulturellen Lebens. Kunst durfte nur noch der Ideologie beziehungsweise der Propaganda dienen. Der vorherrschende Stilpluralismus der Zeit war nicht länger erwünscht, viele dieser Künstler wurden wegen politischer, rassistischer und religiöser Gründe angefeindet, verfolgt, in die Emigration getrieben oder ermordet. Ihre Bilder wurden im Zuge der Aktion „Entartete Kunst“ 1937 aus öffentlichen Sammlungen und Museen entfernt, verhöhnt, zerstört oder mit etwas Glück versteckt.

Das Museum Kunst der Verlorenen Generation

Das privat geführte und gemeinnützige Museum möchte diesen Künstlern neue Aufmerksamkeit zukommen lassen und das Lebenswerk biographisch durchleuchten. Die Sammlung Böhme zählt zurzeit etwa 350 Werke, darunter besonders Ölgemälde und wird laufend erweitert.

Die historischen Räumlichkeiten in einem traditionellen Altstadthaus in Salzburg, dem um 1300 erbauten „Steinhauserhaus“, geben Einblick in das zweite Wohnzimmer des Sammlers, das mit zeitgenössischem antiken Mobiliar und einer eigenen Bibliothek zum Thema der Verlorenen Generation zum Verweilen einlädt. Insgesamt stehen 300 Quadratmeter durchgehende Ausstellungsfläche zur Verfügung. Sie können für besondere Anlässe gemietet werden. Oftmals ist der Sammler auch persönlich anzutreffen und führt auf Anfrage durch seine Sammlung.

Unsere Räumlichkeiten

Vermietung der Räumlichkeiten

Für besondere Anlässe, Veranstaltungen oder Ausstellungen können die außergewöhnlichen historischen Räume des Museums Kunst der Verlorenen Generation gesamt oder auch einzeln gemietet werden.

Bei Interesse bitten wir Sie um schriftliche Anfragen mit Terminwunsch und Bezeichnung und Art der Veranstaltung an     museum@verlorene-generation.com

 

 

 

 

Öffnungszeiten

Dienstag bis Samstag
10.00 – 17.00 Uhr

Während der Festspiele erweiterte Öffnungszeiten

 

Werke

Stillleben | 1923
Herbert Behrens-Hangeler (1898 - 1981)
Stillleben | 1923

 

Komposition im weißen Feld | 1931/32
Herbert Behrens-Hangeler (1898 - 1981)
Komposition im weißen Feld | 1931/32

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Waldbach | 1943
Eduard Bäumer (1892 - 1977)
Waldbach | 1943

Werke

Blick auf Split | 1937
Ludwig Jonas (1887 - 1942)
Blick auf Split | 1937
Die Dirne | 1950
Friedrich Wilhelm Meyer (1900 - 1968)
Die Dirne | 1950