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Porträt Mela Kempinski (1884–1972) | 1933
Informationen
Öffnungszeiten

Derzeit ist das Museum bis zum 6. Dezember 2020 aufgrund von Covid-19 geschlossen.

Mittwoch bis Freitag
11:00 – 17:00

 

 

Die Verlorene Generation

Das Museum Kunst der Verlorenen Generation zeigt eine außergewöhnliche Privatsammlung von Künstlern der sogenannten Verlorenen Generation. Der Kunsthistoriker Rainer Zimmermann (1920-2009) prägt 1980 den Begriff der „Verschollenen“ oder „Verlorenen“ Generation und zieht eine Parallele zum Begriff „Lost Generation“, den Hannah Arendt (1906-1975) und Gertrude Stein (1874-1946) für die amerikanische Schriftstellergeneration der 1920er-Jahre gewählt haben.

Die Künstler und Künstlerinnen, geboren um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, wurden durch das nationalsozialistische Regime in ihrer künstlerischen Tätigkeit massiv eingeschränkt und als „Entartet“ verfemt. Daher sind die meisten von ihnen einem breiteren Publikum unbekannt. Sie waren Schüler von bekannten Lehrern ihrer Zeit wie Max Liebermann (1847-1935), Max Beckmann (1884-1950), Otto Dix (1891-1969), Lovis Corinth (1858-1925) oder Henri Matisse (1869-1954) und standen oft bereits am Höhepunkt ihres künstlerischen Schaffens. Die Machtergreifung 1933 und der damit einhergehende politische Wandel brachten radikale Einschnitte im Kunst- und Kulturleben mit sich, die sich durch die Einrichtung der Reichskulturkammer und damit durch deutliche Restriktionen der Kulturdiktatur äußerten. Der vorherrschende Stilpluralismus der Zeit war nicht länger erwünscht, die Künstler wurden wegen politischer, rassistischer und religiöser Gründe angefeindet, verfolgt, in die Emigration getrieben oder ermordet. Ihre Bilder wurden im Zuge der Aktion „Entartete Kunst“ 1937 aus öffentlichen Sammlungen und Museen entfernt, zerstört oder mit etwas Glück versteckt.

 

 

Das Museum Kunst der Verlorenen Generation

Das privat geführte und gemeinnützige Museum möchte diesen Künstlern neue Aufmerksamkeit zukommen lassen und das Lebenswerk biographisch durchleuchten. Die Sammlung Böhme zählt zurzeit etwa 350 Werke, darunter besonders Ölgemälde und wird laufend erweitert.

Die historischen Räumlichkeiten in einem traditionellen Altstadthaus in Salzburg, dem um 1300 erbauten „Steinhauserhaus“, geben Einblick in das zweite Wohnzimmer des Sammlers, das mit zeitgenössischem antiken Mobiliar und einer eigenen Bibliothek zum Thema der Verlorenen Generation zum Verweilen einlädt. Insgesamt stehen 300 Quadratmeter durchgehende Ausstellungsfläche zur Verfügung. Sie können für besondere Anlässe gemietet werden. Oftmals ist der Sammler auch persönlich anzutreffen und führt auf Anfrage durch seine Sammlung.

 

Unsere Räumlichkeiten

Vermietung der Räumlichkeiten

Für besondere Anlässe, Veranstaltungen oder Ausstellungen können die außergewöhnlichen historischen Räumlichkeiten des Museums Kunst der Verlorenen Generation oder einzelne Räume angemietet werden.

Bei Interesse schicken Sie uns bitte eine schriftliche Anfrage per E-Mail mit Terminwunsch und Art der Veranstaltung an museum@verlorene-generation.com.

 

 

 

 

Informationen
Öffnungszeiten

Derzeit ist das Museum bis zum 6. Dezember 2020 aufgrund von Covid-19 geschlossen.

Mittwoch bis Freitag
11:00 – 17:00

 

 

Werke

Stillleben | 1923
Herbert Behrens-Hangeler (1898 - 1981)
Stillleben | 1923

 

Komposition im weißen Feld | 1931/32
Herbert Behrens-Hangeler (1898 - 1981)
Komposition im weißen Feld | 1931/32

Alle anzeigen

Waldbach | 1943
Eduard Bäumer (1892 - 1977)
Waldbach | 1943

Werke

Atelierszene | 1934
Karl Tratt (1900 - 1937)
Atelierszene | 1934
Porträt Alexej von Jawlensky (1864–1941) auf Louis-Philippe-Sofa  | 1944
Hanna Bekker vom Rath (1893 - 1983)
Porträt Alexej von Jawlensky (1864–1941) | 1944