Expressives Portrait einer Frau mit Zigarette

Künstler

Surrealistische Szene
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o.D.
Halkett, René
1900
Weimar (DEU)
-
1983
Camelford (GBR)
Zur Jahrhundertwende wurde René Halkett als Albrecht Georg Freiherr von Fritsch in Weimar geboren. Er erhielt eine Offiziersausbildung und hatte im Zuge des Ersten Weltkrieges einen kurzen Fronteinsatz in Flandern. Anschließend begann er seine künstlerische Ausbildung: Durch eine Empfehlung des Künstlers Lyonel Feininger kam er an das Staatliche Bauhaus in Weimar, wo er unter anderem bei Paul Klee, László Moholy-Nagy sowie Oskar Schlemmer studierte. Eine enge Freundschaft verband ihn mit dem Künstler Hein Heckroth, der ebenfalls Teil der Sammlung Böhme ist. Nach dem Reichstagsbrand 1933 reiste Halkett nach Ibiza, kehrte jedoch bereits 1934 zurück. Er emigriert 1936 nach Großbritannien und blieb in Kontakt mit Heckroth. Unter der Leitung des Journalisten Sefton Tom Delmer arbeitete er gemeinsam mit anderen Emigranten im Rahmen der “black propaganda”. Informationen und Propagandamaterial wurden gezielt unter falscher oder verschleierter Urheberschaft verbreitet, um die Bevölkerung und die Moral des Gegners zu beeinflussen. Halkett verfasste zudem für die BBC politische Nachrichten zur Ausstrahlung nach Deutschland. Von 1946 bis 1949 war er im Auftrag des US-amerikanischen Hochkommissariats in Deutschland als Übersetzer am Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg tätig. Dieser verurteile im Hauptprozess und den Nachfolgeprozessen Kriegsverbrecher:innen des Nationalsozialismus. Weiterführende Informationen finden Sie in unserem Sammlungskatalog „Wir werden euch nicht Vergessen. Die Verlorene Generation. Ihre Kunst. Ihre Geschichten“. Dieser ist HIER erhältlich.
Werke

Surrealistische Szene
Öl auf Leinwand
23,5 × 29,5 cm

Maler vor der Staffelei
Öl auf Leinwand
62 x 54 cm